Wo finde ich themenbezogene Hilfen und Ansprechpartner?

Asyl

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge informiert auf ihrer Website über den Ablauf des Asylverfahrens, zum Recht auf Asyl und den verschiedenen Formen des Schutzes sowie den europäischen Kontext. In der kostenlosen App „Ankommen“  sind zudem Basisinformationen zum Asylverfahren mehrsprachig aufbereitet.

Grundlegende Informationen zum Asylverfahren stellt der  Informationsverbund Asyl und Migration zur Verfügung.

Konkrete  Übersichten  aller lokalen Beratungsstellen für Flüchtlinge  bietet Pro Asyl.

In einer Broschüre informiert Pro Asyl zudem auch über den Umgang bei Abschiebung. Zum Umgang bei Abschiebung von schulpflichtigen Kindern hat der Bremer Flüchtlingsrat einen Leitfaden auf seiner Website veröffentlicht.

Hamburg: Hier finden Sie alle Hamburger Beratungsstellen zu Fragen rund um Asyl.

Weitere hilfreiche AnsprechpartnerInnen  finden Sie auf der Seite von we.inform

Finanzielle Leistungen für Asylbewerber

Hamburg: Einen Überblick über finanzielle Leistungen während des Asylverfahrens und Ansprechpartner bietet we.inform.

Informationen zum Asylbewerberleistungsgesetz und eine Suchmaske für die jeweilige AnsprechpartnerInnen in den Behörden für die Antragsstellung gibt es auf www.hamburg.de

Suche nach verlorenen Angehörigen und Familienzusammenführung

Hilfen, um Angehörige zu suchen und zu vereinen bietet der DRK – Suchdienst.

Kirchenasyl

Informationen rund um das Thema Kirchenasyl bietet die Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche.

Hamburgbezogen Newsletterabos zum Thema Flucht und Asyl:

Hamburg Asyl – Arbeitsgemeinschaft kirchliche Flüchtlingsarbeit

Forum Flüchtlingshilfe

 


Integrationskurse

Informationen  zu Integrationskursen finden sich auf der Seite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. 

Deutschkurs-Angebote der Bundesagentur für Arbeit.

Sprachförderangebote in Hamburg:

Einen umfassenden Überblick aller vom Bund, der Stadt Hamburg und von Ehrenamtlichen getragenen Sprachförderangebote sowie eine Sammlung von Online-Angebote und Materialien zum Deutschlernen bietet das Dialogforum Sprache des Forum Flüchtlingshilfe. 

Auf we.inform finden Sie ebenfalls hilfreiche Hinweise zu Sprachförderangeboten in Hamburg.

Dolmetscher

Eine deutschlandweite Website zur Suche von Dolmetschern (auch in Hamburg) bietet das Hessische Justizministerium.

Hamburgweit existieren zumeist bezogen auf den Stadtteil oder Bezirk verschiedene Projekte, in denen ehrenamtlich DolmetscherInnen Geflüchtete unterstützen (z.B. IN Via Hamburg e.V. in Harburg). Hier empfiehlt sich eine Recherche in den jeweiligen Bezirken, bzw. Stadtteilen.


Kindertagesbetreuung

Hinweise zum Anmeldeverfahren für den Kindergarten

Auf We.Inform finden Sie mehrsprachige Hilfen rund um das Thema Kindertagesbetreuung und Schule.

Schule

Auf dem Portal „Schule für Flüchtlinge“ finden Sie alle Informationen zur Hamburger Beschulung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen.

 „Schule in Hamburg verstehen“: mehrsprachige Elternbroschüre über das Schulsystem in Hamburg

AnsprechpartnerInnen für die Internationalen Vorbereitungsklassen für SchülerInnen ohne deutsche Sprachkenntnisse (bis 16 Jahre) finden Sie  bei der Behörde für Schule und Berufsbildung.

Ausbildung / Studium / Weiterbildung

Das Dialogforum Integration in Ausbildung und Arbeit des Forum Flüchtlingshilfe bietet zahlreiche Informationen, Antworten auf die FAQs  und Anlaufstellen zum Bereich Ausbildung, Praktika und Studium.

We.inform informiert über Unterstützungsangebote zum Thema (Aus-)Bildung.

Informationen zur 3+2-Regelung (Ausbildung für junge Geflüchtete).

Anerkennung von Zeugnissen

Informationen zur Anerkennung von Zeugnissen finden gibt die Behörde für Schule und Berufsbildung.


Informationsübersichten

Übersichten zu den Themen Arbeitsmarktzugang, Ausbildung und Berufsorientierung für Geflüchtete finden sich auf den Seiten des BAMF und des Hamburger Forums Flüchtlingshilfe. In den Übersichten wird im Wesentlichen erläutert für welchen Aufenthaltsstatus welche Arbeitsmarktzugänge bestehen und wer die zuständigen Stellen sind.

BAMF: FAQ: Zugang zum Arbeitsmarkt für geflüchtete Menschen

Forum Flüchtlingshilfe: Integration in Ausbildung und Arbeit

Der "Leitfaden zu Arbeitsmarktzugang und -förderung - FLÜCHTLINGE" des Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert übersichtlich über Angebote und Leistungen von Jobcentern und Arbeitsagenturen je nach Aufenthaltstitel. Auch der Informationsverbund Asyl und Migration und das Deutsche Rote Kreuz informieren in der Publikation "Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs von Flüchtlingen" unter welchen Voraussetzungen Asylsuchende, schutzberechtigte Personen sowie Migrantinnen und Migranten mit Duldung arbeiten dürfen und welche Möglichkeiten der Förderung es gibt.

Hamburg:
Einen Überblick über Angebote der Sprachförderung, der beruflichen Weiterbildung sowie der Beratung und Vermittlung für erwachsene MigrantInnen und Geflüchtete in Hamburg bietet das Portal "Vernetzung Flucht Migration Hamburg" der passage gGmbH. Ausführlichere Erläuterungen erhält man in der Broschüre „Ausbildung und Beschäftigung von Geflüchteten in Hamburg  von Chancen am FLUCHTort Hamburg Plus. Maßnahmen und Programme zur Berufsorientierung, -Qualifizierung und -Vorbereitung für junge Geflüchtete bis 25 Jahre finden sich auf einer Übersicht der Seite ichblickdurch.de .

Beratungsangebote in Hamburg

Neben dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit gibt es weitere Einrichtungen, die zu den Themen Arbeit und Ausbildung beraten:

W.I.R - work and integration for refugees

Das Programm W.I.R. unterstützt die Vermittlung von Geflüchteten in Ausbildung, Sudium und Arbeit. W.I.R. richtet sich an Geflüchtete ab 25 Jahren, die Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Über die Aufnahme in W.I.R entscheiden die zuständigen Stellen der Agentur für Arbeit Hamburg oder das Jobcenter.

Jugendberufsagenturen

Erwerbsfähige Geflüchtete unter 25 Jahren können sich an die Jugendberufsagenturen wenden, die zu den Feldern Ausbildung, Studium, Schule und Berufswahl beraten.

FLUCHTort Hamburg 5.0 und Chancen am FLUCHTort Hamburg Plus

Die Projektverbünde FLUCHTort Hamburg und Chancen am FLUCHTort Hamburg Plus richten sich an junge und erwachsene Flüchtlinge mit einem ungesicherten Aufenthalt (z.B. Aufenthaltsgestattung und Duldung), die mindestens einen nachrangigen Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Die angebotenen Maßnahmen sollen dazu beitragen Flüchtlinge und Asylsuchende zu aktivieren und stufenweise in Arbeit oder Ausbildung zu integrieren.

3+2 Regelung Ausbildung für junge Geflüchtete mit einer Duldung

Informationen zur 3+2 Regelungen (3 jährige Ausbildung + 2 Jahre Berufstätigkeit) erhalten sie auf der Seite der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

ASM (Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten)

ASM vermittelt junge Menschen mit Fluchthintergrund (unter 25 Jahre) in die Berufsausbildung. Neben einer Beratung zur Berufsorientierung werden die jungen Menschen auch während der laufenden Ausbildung begleitet. Auch Menschen, die als Selbstständige arbeiten wollen können sich hier beraten lassen.

Berufliche Integration BIN e.V.

BIN e.V. setzt sich für die Belange der hier lebenden Migrantinnen und Migranten sowie der geflüchteten Menschen ein und hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Menschen in eine betriebliche Ausbildung und Qualifizierung zu vermitteln.

Anerkennung von Abschlüssen / Hamburg

Die Zentrale Anlaufstelle Anerkennung (ZAA) hilft bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Sie informiert bei Fragen rund um das Anerkennungsgesetz und organisiert Schulungen und Fachveranstaltungen.

Echte Vorbilder

Die mehrsprachige Homepage Einfach Zukunft informiert anhand von echten Menschen mit Fluchterfahrung sehr anschaulich, welche Zugänge in die Duale Ausbildung bestehen und welche Chancen eine Ausbildung bietet.

Arbeitsrecht

Mehrsprachige Informationen für Geflüchtete zu wichtigen Fragen des Arbeitsrechts und zur Sozialversicherung finden Sie auf den Seiten des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Wissen ist Schutz! Was Geflüchtete wissen sollten, um in Deutschland erfolgreich zu arbeiten

Rechte auf dem Arbeitsmarkt - Infoflyer in 5 Sprachen


Gesundheitsversorgung für Asylsuchende in Deutschland

Das umfangreiche Internetportal „Migration und Gesundheit“ des Bundesministerium für Gesundheit bietet in vielen Sprachen Informationen zum deutschen Gesundheitswesen, zu Gesundheit und Vorsorge, Pflege, Sucht und Drogen. Das Ministerium stellt zudem einen mehrsprachigen Ratgeber zur Gesundheitsversorgung für Asylsuchende bereit.

Informationen und Einrichtungen der Gesundheitsversorgung in Hamburg

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz hat eine Infoseite zum Thema Geflüchtete und Gesundheit eingerichtet, hier finden sich viele Informationen und weiterführende Links. Zudem kann auf der Seite ein Infoblatt mit den wichtigsten Informationen und Einrichtungen der Gesundheitsversorgung in mehreren Sprachen heruntergeladen werden.

Das mehrsprachige Informationsportal We.Inform bietet für Geflüchtete Informationen zur Gesundheitsversorgung in Hamburg. Neben Adressen zu Einrichtungen der Notfallversorgung und Traumabehandlung finden sich hier auch Einrichtungen, die Menschen ohne Papiere behandeln.

Der Gesundheitskiosk in Billstedt und Mümmelmannsberg bietet mehrsprachige Beratung und Information (z.B. Vor- und Nachbereitung von Artzbesuchen) durch ein medizinisch geschultes Team.

Traumata

Auf der Seite der Bundespsychotherapeutenkammer können zwei Ratgeber zum Thema Traumata heruntergeladen werden. Der Ratgeber „Wie helfe ich meinem traumatisierten Kind?“ steht in mehreren Sprachen zur Verfügung und richtet sich an Eltern von Flüchtlingskindern. Ein weiterer Ratgeber richtet sich an Flüchtlingshelfer und zeigt auf, wie traumatisierten Flüchtlingen geholfen werden kann.

Menschen mit Behinderung

Das Dialogforum „Menschen mit Behinderung“ des Hamburg Forums Flüchtlingshilfe informiert in welchen Schritten Geflüchtete mit Behinderung Zugang zu den ihnen zustehenden Leistungen und Unterstützungsmöglichkeiten - vom Schwerbehindertenausweis bis zur Eingliederungshilfe - erhalten. 

Übersetzungshilfen und Sprachmittler

Die Apothekenrundschau stellt kostenlos mehrsprachige Bilderwörterbücher zur Verfügung, die die wichtigsten Symptome in Bild und Schrift erläutern.

Die Edition Willkommen bietet zu den Bereichen „Allgemeinmedizin“, „Schwangerschaft / Geburtshilfe“ und  „Psychiatrie / Psychotherapie / Psychosomatik“ in diversen Sprachen medizinische Sprachführer, sogenannte MedGuides,  an. Die medizinischen Sprachführer erleichtern die Kommunikation mit fremdsprachigen PatientInnen und Schwangeren. Sie unterstützen insbesondere bei der Anamnese, der Diagnose und der Erläuterung von Behandlungsschritten, auch wenn kein Dolmetscher verfügbar ist. Neben den Übersetzungen finden sich in den MedGuides auch zahlreiche aussagekräftige Illustrationen.

Die Non-Profit-Organisation Triaphon bietet für Arztpraxen und Kliniken einen telefonischen Übersetzungsdienst an. SprachmitterInnen sind sofort verfügbar und übersetzen telefonisch kurze Gespräche zwischen ÄrztInnen, Pflegenden und PatientInnen.

In Hamburg können niedergelassene PsychotherapeutInnen und PsychiaterInnen für die Behandlung ihrer nicht deutschsprachigen PatientInnen auf einen professionellen Sprachmittlerpool des Vereins SEGEMI e.V. zurückgreifen.

Ärzte mit Fremdsprachenkenntnissen

Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg bietet eine Suchmaske an, über die die ansässigen Ärzte nach Fremdsprachen gefiltert werden können.


Wohnungssuche in Hamburg

Das Dialogforum Wohnen des Forums FLüchtlingshilfe bietet folgende Hilfestellungen und Informationen:

  • Hintergrundinformationen zur Wohnsituation der Geflüchteten in Hamburg
  • In den FAQ werden die rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert: Unter welchen Bedingungen können Geflüchtete eine private Wohnung beziehen? Welche Stellen sind zuständig und müssen einem Umzug zustimmen? Zudem verweisen die FAQ an die wichtigsten Beratungsstellen.
  • Für leistungsberechtigte Personen nach dem SGB II stehen in mehreren Sprachen wichtige Hinweise zur Anmietung einer Wohnung bereit

Die bezirklichen Fachstellen für Wohnungsnotfälle sind die ersten Ansprechpartner für Geflüchtete, die auf der Suche nach einer Wohnung sind. Die Fachstelle vermittelt wohnungslose Menschen aus öffentlich-rechtlicher Unterbringung in Wohnraum. Hierzu zählen auch bleibeberechtigte Flüchtlinge.

Der Verein Die Insel hilft e.V. hat eine ausführliche Infomappe zur Wohnungssuche in Hamburg erstellt.

Das Projekt „Zimmerfrei“ vermittelt Wohnraum in Familien oder Wohngemeinschaften an unbegleitete minderjährige Geflüchtete. Die Geflüchteten wie auch die Vermieter werden während des Vermittlungsprozess und bei Bedarf auch nach dem Einzug begleitet.

Die Wohnbrücke Hamburg vermittelt Wohnraum an Geflüchtete, bildet Freiwillige zu Wohnungslotsen aus und begleitet sowohl die Vermieter als auch die Mieter während des Vertragsabschlusses und des Mietverhältnisses.

Bundesweit - WG-Zimmer für Geflüchtete

Flüchtlinge Willkommen ist eine Online-Plattform, die Geflüchtete in Wohngemeinschaften vermittelt. Zudem wird der Kennenlernprozess sowie die rechtlichen Schritte bis zum Einzug der Geflüchteten begleitet. Das Angebot von „Flüchtlinge Willkommen“ gibt es bereits in mehreren deutschen Großstädten.

Günstige Wohnungseinrichtungen

Die beiden Hamburger Stilbruch Kaufhäuser bieten zu sehr günstigen Preisen gebrauchte Wohngegenstände und Möbel an.

Stilbruch Wandsbek

Helbingstraße 63; 22047 Hamburg
Öffnungszeiten: Mo.–Sa. 10–18 Uhr

Stilbruch Altona

Ruhrstraße 51; 22761 Hamburg
Öffnungszeiten: Mo.–Sa. 10–18 Uhr


Schwangerschaft und Geburt

Das staatliche und kostenlose Hilfetelefon bietet anonyme Beratung für schwangere Frauen telefonisch oder online (Chat) in mehreren Sprachen an.

Kindertagesbetreuung

Informationen zur Kindertagesbetreuung für Kinder von geflüchteten Familien in Hamburg bietet das Portal we.inform.

Hamburger Beratungsstellen für Familien

Auf den Seiten des Familienwegweisers der Stadt Hamburg sind alle wichtigen Beratungsstellen für Familien (Jugendämter, Elternschulen, Kinderschutzzentren,…) aufgeführt sowie eine Liste aller Kinder- und Familienzentren in den jeweiligen Stadtteilen.

Angebote für Kinder- und Jugendliche

Über das Förderprogramm „Kids in the Clubs“ der Hamburger Sportjugend werden Kindern  und Jugendlichen aus Familien mit geringem Einkommen Vereinsmitgliedschaften in über 170 Hamburger Sportvereinen finanziert. Der Antrag wird direkt beim beteiligten Sportverein gestellt.

Auf den Seiten der Stadt Hamburg sind kostenlose (Freizeit- und Bildungs-) Angebote für Kinder und Jugendliche aufgeführt.

Das Informationsportal we.inform bietet einen Überblick über Freizeitangebote (Schwimmbäder, Bücherhallen, Sportangebote, etc.) in Hamburg.

Frauen

Eine Übersicht von Hamburger Angebote für geflüchtete Mädchen und Frauen findet sich auf der Website hamburgerfrauen.de.

Scheidung

Interkulturelle Beratung zum Thema Trennung und Scheidung bietet u.a. LÂLE vom IKB e.V., verikom oder die Vereinigung Pestalozzi gGmbH.

Hilfen bei Gewalt

Das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ bietet Beratung in 17 Sprachen und ggf. Weitervermittlung in eine Anlaufstelle vor Ort. Es ist jeden Tag rund um die Uhr erreichbar unter der Telefonnummer  08000 116 016  oder über die (deutschsprachige) Chatfunktion im Internet.

Das Hamburger Projekt „savîa - steps against violence“  bietet aufsuchende Beratung für geflüchtete Menschen, die in Erstaufnahmeeinrichtungen oder Folgeunterbringungen wohnen und Beziehungsgewalt, sexualisierte Gewalt oder Gewalt aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identität erleben. Im Rahmen einer Kooperation mit den interkulturellen Beratungsstellen bei häuslicher Gewalt und Zwangsverheiratung, Lȃle in der IKB  und i.bera – verikom, dem Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V.  und der Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt und Stalking unterstützen die Beraterinnen von Gewalt betroffene Menschen.

Die Hamburger Frauenhäuser sind ein anonymer Schutzort und bieten Frauen Soforthilfe und Schutz vor häuslicher Gewalt und Beziehungsgewalt. Notruf 24/7040-8000410011


Die Broschüre „Willkommen in Deutschland. Ein Wegbegleiter für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ des Bundesverbands unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (BumF) informiert anschaulich auf Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und Dari u.a. über das Asylverfahren, Aufgaben des Jugendamts, Vormundschaften, Bildungsmöglichkeiten und alltagspraktische Fragen.

"18 und dann?" - Unter diesem Motto hat der BumF eine Arbeitshilfe erstellt, in der die rechtlichen Ansprüche auf Hilfeleistung der gerade volljährig gewordenen Flüchtlinge einfach und knapp erläutert werden. Einen ausführlicheren Leitfaden für Fachkräfte findet sich unter dem Titel "Junge Geflüchtete auf dem Weg in ein eigenverantwortliches Leben begleiten".

Einblicke in die Situation junger geflüchteter Menschen bietet die Veröffentlichung „Ankommen nach der Flucht“ des Deutschen Jugend Instituts e.V. (DJI). 

In Hamburg ist der Landesbetrieb Erziehung und Beratung (LEB)  für die Unterbringung der minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge zuständig. 


Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat auf seiner Homepage eine Unterseite für Flüchtlingshelfer eingerichtet. Hier gibt es zu diversen Themen hilfreiche Informationen sowie mehrsprachige Checklisten und Erklärvideos mit englischen und arabischen Untertiteln.

Folgende Bereiche werden auf der Seite behandelt:

  • Lebensmitteleinkauf - Lebensmittelkennzeichnung
  • Handyverträge
  • Versicherungen
  • Bankkonto
  • Onlineshopping
  • Erste eigene Wohnung
  • Freizeitaktivitäten
  • Schufa und Inkasso
  • Urheberrecht: Filme, Musik, Computerspiele im Internet
  • Strom und Wasser sparen

Glaubensgemeinschaften in Hamburg

Eine grobe Übersicht über die Religionsgemeinschaften in Hamburg bietet we.inform.

Islamische Glaubensgemeinschaften

Die meisten – aber nicht alle - Moscheen Hamburgs haben sich einem der folgenden Zusammenschlüsse/Verbände angeschlossen. Auf den Seiten der SCHURA, DITIB und VIKZ finden sich auch Listen der einzelnen Mitgliedsmoscheen.

http://www.schurahamburg.de
http://ditib-nord.de
http://www.vikz.de/

Eine bundesweite Suche nach örtlichen Moscheen erlaubt folgende Seite:

www.moscheesuche.de

Christliche Glaubensgemeinschaften

Einen guten Überblick über die vielfältigen christlichen Gemeinden erhält man auf der Mitgliederliste der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Hamburg

Religiöser Extremismus

Die Broschüre "Glaube oder Extremismus" informiert über das Angebot der Beratungsstelle Radikalisierung im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Die Hamburger Beratungsstelle Legato bietet systemische Ausstiegsberatung an und ist zugleich Fach- und Beratungsstelle für religiös begründete Radikalisierung. An die Beratungsstelle können sich sowohl Betroffene  als auch Angehörige, Bekannte und Fachkräfte wenden, die im Kontakt zu religiös radikalisierten Menschen stehen.


Bundesweit

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch

Das „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ ist die bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Betroffene von sexueller Gewalt, für Angehörige sowie Personen aus dem sozialen Umfeld von Kindern, für Fachkräfte und für alle Interessierten:
Tel: 0800-22 55 530 (kostenfrei und anonym)
Website: https://beauftragter-missbrauch.de/hilfe/hilfetelefon/

Hilfetelefon für Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind

Hilfesuchende Frauen und auch Personen des nahen Umfelds erhalten hier telefonisch rund um die Uhr anonyme, mehrsprachige und kostenlose Beratung zu den Themen  häusliche und familiäre Gewalt, sexualisierte Gewalt, sowie Zwangsverheiratung.
Tel. 08000 116 016 (kostenfrei und anonym)
https://www.hilfetelefon.de/das-hilfetelefon.html

 

Hamburg

Einen Überblick über alle Opferschutzstellen (Frauenhäuser, Beratungsstellen) in Hamburg.

Eine Liste aller Hamburger Beratungsstellen bei sexuellem Missbrauch.

Einen übersichtlichen Überblicksflyer aller Beratungsangebote sortiert nach Alter und Geschlecht und Stadtteil bietet das Netzwerk „Hamburger Einrichtungen gegen sexualisierte Gewalt“

Das Dialogforum „Schutz von Frauen vor Gewalt in Unterkünften“ des Forum Flüchtlingshilfe bietet hilfreiche Links.

Auf der Website Hamburg für Frauen finden sich ebenfalls hilfreiche Anlaufstellen.


Hamburg

Landungsbrücken für Geflüchtete

BürgerStiftung Hamburg
Schopenstehl 31
20095 Hamburg
Tel. 040 8788 969- 60
info@landungsbruecken-fuer-gefluechtete.de
www.landungsbruecken-fuer-gefluechtete.de  

Diakonie-Hilfswerk Hamburg, Zentrum für Beratung, Seelsorge und Supervision

Königstraße 54, D-22767 Hamburg
Gitta Forsbach
Telefon 040 - 30 62 0-241
Forsbach@diakonie-hamburg.de
www.diakonie-hamburg.de/de/visitenkarte/beratungszentrum/Team-00003  

PPSB Hamburg

Einzel- bzw. Gruppensupervisionen auf Anfrage
Max-Brauer-Allee 100, D-22765 Hamburg
Frau Sagebiel
Tel. 040 - 390 47 84
info@ppsb-hamburg.de
www.ppsb-hamburg.de  


IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten

Flucht, Ankunft in Deutschland und erste Schritte der Integration. IAB-Kurzbericht Nr. 24, 15.11.2016, (15.8.2017)."

Das IAB hat gemeinsam mit dem Forschungszentrum Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) am DIW Berlin eine breit angelegte Untersuchung über geflüchtete Menschen in Deutschland durchführt. Im Rahmen dieser Studie wurden 123 Flüchtlinge in Deutschland und 26 Experten aus der Flüchtlingsarbeit befragt. Ziel dieser qualitativen Studie ist es, vertiefte Einblicke in die Lebenslagen, Erfahrungen, Einstellungen und Erwartungen von geflüchteten Menschen in Deutschland zu gewinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Intergration und Migration

Was wirklich wichtig ist: Einblicke in die Lebenssituation von Flüchtlingen, Kurzinformation des SVR-Forschungsbereichs 2017-1, (16.8.2017)

„Das gemeinsame Forschungsvorhaben von SVR-Forschungsbereich und Robert Bosch Stiftung soll die aktuelle Lebenslage von Flüchtlingen in Deutschland wissenschaftlich fundiert beschreiben, und zwar aus der Perspektive der Betroffenen selbst: ihre Erwartungen und Aspirationen, ihre Ressourcen sowie ihre Erfahrungen in Deutschland.“ (Autor)  Es werden 60 qualitative Interviews mit Geflüchteten durchgeführt und ausgewertet.