5. Gesundheit

Ratgeber „Gesundheit für Asylsuchende in Deutschland“

Das umfangreiche Internetportal „Migration und Gesundheit“ des Bundesministerium für Gesundheit bietet in vielen Sprachen Informationen zum deutschen Gesundheitswesen, zu Gesundheit und Vorsorge, Pflege, Sucht und Drogen.

Der Ratgeber des Bundesministeriums für Gesundheit kann in mehreren Sprachen bestellt oder heruntergeladen werden. Der Ratgeber gibt einen Überblick über die Gesundheitsversorgung für Asylsuchende.

Gesundheit: Informationen und Einrichtungen der Gesundheitsversorgung in Hamburg

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz hat eine Infoseite zum Thema Geflüchtete und Gesundheit eingerichtet, hier finden sich viele Informationen und weiterführende Links. Zudem kann auf der Seite ein Infoblatt mit den wichtigsten Informationen und Einrichtungen der Gesundheitsversorgung in mehreren Sprachen heruntergeladen werden.

Das mehrsprachige Informationsportal We.Inform bietet für Geflüchtete Informationen zur Gesundheitsversorgung in Hamburg. Neben Adressen zu Einrichtungen der Notfallversorgung und Traumabehandlung finden sich hier auch Einrichtungen, die Menschen ohne Papiere behandeln.

Der Gesundheitskiosk in Billstedt und Mümmelmannsberg bietet mehrsprachige Beratung und Information (z.B. Vor- und Nachbereitung von Artzbesuchen) durch ein medizinisch geschultes Team.

Ärzte mit Fremdsprachenkenntnissen

Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg bietet eine Suchmaske an, über die die ansässigen Ärzte nach Fremdsprachen gefiltert werden können.

Die Non-Profit-Organisation Triaphon bietet in medizinischen Notfällen telefonische Übersetzung an. SprachmitterInnen sind sofort verfügbar und übersetzen telefonisch kurze Gespräche zwischen ÄrztInnen, Pflegenden und Patientinnen.

Traumata

Auf der Seite der Bundespsychotherapeutenkammer können zwei Ratgeber zum Thema Traumata heruntergeladen werden. Der Ratgeber „Wie helfe ich meinem traumatisierten Kind?“ steht in mehreren Sprachen zur Verfügung und richtet sich an Eltern von Flüchtlingskindern. Ein weiterer Ratgeber richtet sich an Flüchtlingshelfer und zeigt auf, wie traumatisierten Flüchtlingen geholfen werden kann.

Menschen mit Behinderung

Dass Dialogforum „Menschen mit Behinderung“ des Hamburg Forums Flüchtlingshilfe informiert in welchen Schritten Geflüchtete mit Behinderung Zugang zu den ihnen zustehenden Leistungen und Unterstützungsmöglichkeiten - vom Schwerbehindertenausweis bis zur Eingliederungshilfe - erhalten. 

Übersetzungshilfen und Sprachmittler

Die Apothekenrundschau stellt kostenlos mehrsprachige Bilderwörterbücher zur Verfügung, die die wichtigsten Symptome in Bild und Schrift erläutern.

Der umfangreiche medizinische Sprachführer von MedGuide liefert zu vielen Symptomen und Krankheitsbildern Übersetzungen und  Illustrationen, so dass auch eine Verständigung unabhängig von Sprache erfolgen kann. Die Ausgabe Deutsch-Arabisch-Farsi ist bereits lieferbar, zudem sind weitere Ausgaben in Kurdisch und Tigrinya sowie eine Sonderausgabe zum Thema Schwangerschaft geplant. Der MedGuide „Allgemeinmedizin" umfasst ca. 100 Seiten und kann für € 19,90 auf folgender Homepage bestellt werden.

In Hamburg können niedergelassene PsychotherapeutInnen und PsychiaterInnen für die Behandlung ihrer nicht deutschsprachigen PatientInnen auf einen professionellen Sprachmittlerpool des Vereins SEGEMI e.V. zurückgreifen.