Umgang mit Fremdenfeindlichkeit

Leider zeigt die Praxis, dass sich einzelne Freiwillige aufgrund ihres Engagements für Geflüchtete in ihrer Verwandtschaft, ihrem Bekanntenkreis oder in der Öffentlichkeit rechtfertigen müssen oder gar angefeindet werden. Sie sehen sich mit fremdenfeindlichen Vorurteilen konfrontiert und müssen sich mit Aussagen auseinandersetzen,  die die Geflüchteten als Gefahr für unsere Gesellschaft hochstilisieren.

Im Internet lassen sich einige Argumentationshilfen finden, die für die Freiwilligen in solchen Auseinandersetzungen unterstützend sein können. Die Broschüre „Pro Menschenrechte. Contra Vorurteile." ist nur ein Beispiel.

Werden Ihre Organisation oder einzelne Freiwillige und Geflüchtete Ihres Projekts massiv von ausländerfeindlichen, rechtsradikalen Gruppen bedroht oder befürchten Sie eine solches Szenario, dann finden Sie in dem Ratgeber „Im Fokus von Neonazis – Rechte Einschüchterungsversuche auf der Straße - zu Hause und im Büro - bei Veranstaltungen - im Internet“  des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt [VBRG] e.V. wichtige Handlungsempfehlungen. Auf der Homepage des VBRG finden Sie zudem eine Auflistung der regionalen Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

In dem Webinar des Projekts "Open Transfer" der Stiftung Bürgermut gibt Simone Rafael praktische Tipps zum "Umgang mit Hate Speech":