Interview mit Dieter Seelis
(Wir im Quartier Winterhude)

Über die Zusammenarbeit mit Eltern

Dieter Seelis, Projektkoordinator und Pate

Wie läuft bei Ihnen die Zusammenarbeit mit den Eltern im Rahmen der Familienpatenschaften?
Alles läuft über die Eltern, sie müssen allgemein nach ihren Wünschen und konkret vor geplanten Aktivitäten um ihre Meinung gefragt werden. Das funktioniert nach unserer Erfahrung am besten bei einem persönlichen Treffen, denn im persönlichen Kontakt gibt es weniger Missverständnisse. Am Wichtigsten ist es, ein gutes Vertrauensverhältnis aufzubauen. Wenn Ängste bestehen, z.B. vor der Idee, dass das Kind einen Sportkurs besucht, sollten die Eltern oder Familienangehörigen eingebunden werden, indem man sie beispielsweise zum ersten Treffen mitnimmt.

Machen Sie Angebote auch nur für die Eltern?
Bei uns handelt es sich um Familienpatenschaften. Wir versuchen daher, immer wieder Aktivitäten anzubieten, die für verschiedene Altersgruppen interessant sind. Manchmal machen wir auch Angebote für mehrere Familien. Das ist aber nicht immer ganz einfach, z.B. wenn mehrere syrische Familien zusammen unterwegs sind, die aus unterschiedlichen religiösen Gruppen kommen.