Warum ist eine gute Begleitung wichtig?

Inge begleitet eine syrische Familie als Patin, die mit vielen Anliegen zu ihr kommen: Welche Schule sollen wir für die Kinder wählen? Wie bekommen wir einen Sprachkurs? Oder: Wir müssen unbedingt aus der Unterkunft raus! Inge organisiert und hilft – aber langsam geht ihr die Luft aus. Im Gespräch mit der Projektleitung klärt sie, inwieweit sie sich zukünftig engagieren möchte. Auch in der kollegialen Beratung mit anderen PatInnen erhält sie praktische Tipps, wie man freundlich und klar „Nein“ sagen kann.

Eine Patenschaft ist eine sehr intensive Form des Engagements. Eine gute Begleitung ist dabei wie ein stabiles Geländer, es stützt das Engagement, vor allem in Phasen, in denen es auf und ab geht.
Ziel ist es dabei, dass Ehrenamtliche ihr Engagement zufrieden und mit ihrem Alltag gut vereinbar erleben. Beide Seiten sollten die Begegnung als gewinnbringend empfinden und sich wohl fühlen.

Bei Fragen und Problemen sollte sowohl den PatInnen als auch den Geflüchteten ein/e AnsprechpartnerIn zur Seite stehen. Können Konflikte und Grenzüberschreitungen offen angesprochen und geklärt werden, trägt dies zudem zur Sicherheit in Patenschaften bei.