Wieso die Verknüpfung entscheidend ist

Schon beim ersten Treffen der 30-Jährigen Narwan und dem 21-Jährigen Thomas wird klar: Die Chemie stimmt einfach nicht. Projektleiterin Sabine entscheidet, dass beide neu verknüpft werden und gleicht bei diesem Mal die gemeinsamen Interessen und die Lebenssituation der Ehrenamtlichen und Geflüchteten genauer ab. Für Narwan und ihre Familie findet sie eine Patin mit gleichaltrigen Kindern; für Thomas einen gleichaltrigen Studenten aus Syrien. Das nächste Matching klappt: Zufrieden nehmen die beiden Tandems ihre Patenschaft auf.

Damit in Ihrem Projekt möglichst viele Erfolgsgeschichten geschrieben werden, ist eine gute Verknüpfung bzw. ein gutes Matching von PatInnen und Geflüchteten erforderlich.

Matching bedeutet, dass anhand bestimmter Kriterien eine Patin oder ein Pate und ein Geflüchteter oder eine Geflüchtete miteinander verknüpft werden. Die Kriterien können vielfältig sein. Sympathie spielt eine große Rolle, aber auch gemeinsame Interessen und besondere Kenntnisse können entscheidend sein. Ziel des Matchings ist es, eine möglichst passgenaue, dauerhafte und wirkungsvolle Patenschaftsbeziehung zu schaffen, die einen – in den Projektzielen benannten – Gewinn für beide Seiten bedeutet.