Übung „Grenzen erkennen und setzen“

Typ: 
Rollenklärung / Sensibilisierung zum Thema Grenzen

Gruppengröße:   
für 3-20 Teilnehmer

Dauer:                      
ca. 10-20 min.

Material:           
-

 Ziel: Einführung in das Thema Grenzen erkennen und setzen, in dem sich jeder Teilnehmer Gedanken über seine eigene Grenzsetzung macht. Kurzer Austausch über Ergebnis und Erkenntnisse schaffen, die relevant für die Patenschaft sein könnten. – Nutzbar für Paten.

Aufgabenstellung:

Alle Teilnehmer werden gebeten sich zu überlegen, welcher der Aussagen, die an einer Stellwand angepinnt sind, auf sie zutreffen. Die Aussagen stellen mögliche Situationen in einer Patenschaft dar, die eine Grenze überschreiten könnten. Die Teilnehmer bekommen drei Klebepunkte, die sie an max. drei der Aussagen kleben können. Es müssen keine Punkte geklebt werden und es können auch mehrere bei einer Aussage geklebt werden

Im Anschluss wird zusammen das Ergebnis angeschaut und sich darüber ausgetauscht.

Von den Mitarbeitern erfolgt ein kleines Fazit.

Aussagen:

Meine Grenze ist überschritten, wenn

… der Jugendliche sich antidemokratisch oder rassistisch äußert.

… die Betreuer oder Lehrer mich 2x wöchentlich kontaktieren.

… der Jugendliche mich nach 20 Uhr kontaktiert.

… der Jugendliche mich nach Geld oder materiellen Dingen fragt.

… der Jugendliche zu spät zum Treffen mit mir kommt.

… der Jugendliche sich drei Wochen nicht meldet.

… der Jugendliche zu mir nach Hause kommt.

… der Jugendliche meine Ratschläge nicht annimmt.

… der Jugendliche in meiner Gegenwart raucht oder Alkohol trinkt.

… der Jugendliche mir häufig erzählt, andere Jugendliche hätten viel mehr als er.

… der Jugendliche mich Mama/ Papa nennen möchte.

… der Jugendliche sich mir auf 40/30/20 cm nähert.

 

Entwickelt und zur Verfügung gestellt von dem Projekt „Patenschaften für unbegleitete  minderjährige  Geflüchtete“ vom Kinderschutzbund Hamburg.