Wer war mir eine Patin / ein Pate?

Typ: 
Rollenklärung

Gruppengröße:   
für 6-20 Personen, Arbeit in Zweiergruppen

Dauer:                      
ca. 10 - 15 min.

Material:

Ziel: Anhand der Reflexion eigener Lernerfahrungen sich über die Wirkungsweise von Patinnen und Paten bewusst werden.

Achtung! Es kann sein, dass einige Personen Schwierigkeiten haben, eine Patin oder einen Paten in ihrer Entwicklung ausfindig zu machen. Betonen sie daher, dass das ganz normal ist, sodass keiner sich unter Druck gesetzt fühlt.

Vorbereitung: Es finden sich immer zwei Personen zum Gespräch zusammen.

Aufgabenstellung: Überlegt einmal: Gab es auf Eurem bisherigen Lebensweg eine oder mehrere Personen, die Euch als eine Art Patin/Pate, MentorIn, BegleiterIn fördernd zur Seite standen und Euch vielleicht auch über schwierige Phasen hinweggeholfen haben? Das kann ein/e NachbarIn, ein Freund/eine Freundin, eine Tante/ein Onkel, eine Lehrer/In oder Gruppen- oder Sportleiter gewesen sein.

Warum war dieser Mensch für Dich besonders wichtig? Was hat Dich besonders beeindruckt und ihn ausgemacht? Und durch welche Art und Weise hat er oder sie Dich geprägt?

Variante: Die Gespräche aus den Zweiertandems sollten nicht in die Großgruppe getragen werden, da hier oft sehr persönliche Erzählungen stattfinden. Jedoch können in der Gruppe noch einmal besondere Fähigkeiten der Patin/des Paten gesammelt werden, wie z.B. „hat mich nicht bevormundet“, „hat mir so gut zugehört“, „hat an mich geglaubt“.