Führungszeugnisse beantragen

Wenn  Sie mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten, sollten Sie sich in jedem Fall ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis der Engagierten vorlegen lassen.

Im Vergleich zum einfachen Führungszeugnis, in dem Erstverurteilungen ab 90 Tagessätzen oder drei Monate Freiheitsstrafe aufgeführt sind, werden im erweiterten polizeilichen Führungszeugnisse bereits sexualstrafrechtliche Verurteilungen im niedrigen Strafbereich vermerkt. Dadurch ist beispielsweise eine Verurteilung zu 60 Tagessätzen wegen Verbreitung von Kinderpornographie oder Exhibitionismus im erweiterten Führungszeugnis erfasst. Weitere Informationen zum erweiterten polizeilichen Führungszeugnis erhalten Sie auf der Seite des Bundesjustizamtes oder auf der Behördenseite der Stadt Hamburg.

Für Ehrenamtliche ist die Ausstellung in allen Bürgerbüros und Einwohnermeldestellen kostenfrei, wenn eine Bestätigung über das Engagement der Ehrenamtsorganisation vorliegt. Eine Vorlage dafür finden Sie hier:

Briefvorlage Antrag Führungszeugnis

Antragsformular Führungszeugnis der Stadt Hamburg