Ausschlusskriterien für Ehrenamtliche und Geflüchtete

  • Akut alkoholisierte Personen/ Personen unter Drogeneinfluss
  • Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen (Verweis an professionelle Hilfen)
  • Menschen mit Mehrfachpatenschaften
  • Wenn keine sprachliche Basis vorhanden ist
  • Aggressiv einfordernde Menschen
  • Ehrenamtliche ohne Struktur (z.B. Langzeitarbeitslose) – Verlässlichkeitsproblem
  • Überengagierte Ehrenamtliche mit Mehrfachbelastungen (Helfersyndrom)
  • Emotional bedürftige, kontaktarme oder depressive Ehrenamtliche
  • Patriarchen, die wissen wie es am Besten funktioniert
  • Sonderwunsch-PatInnen und Paten (z.B. Patenschaft nur mit syrischen Christen)
  • Patinnen und Paten, die Geflüchtete als fest eingeplantes Familienmitglied mit familiären Aufgaben bzw. mit zu erfüllenden Gegenleistungen einplanen (z.B. Pflegebedürftige unterstützen)
  • Engagierte mit übergroßen Visionen: Patenschaft wird zum Großprojekt (Berufsbildungsprojekt) oder zur Mission im politischen Kampf (Linksaktivisten)

Bei einem schlechten „Bauchgefühl“ entscheiden sich die meisten Patenprojekte im Zweifel lieber für eine Absage.