Zusammen mit Kooperationspartnern werben

Schließen Sie sich mit anderen zusammen, um Freiwillige und Geflüchtete für ihr Projekt zu gewinnen!

Unterkunftsträger und Schulen

Um Kontakt zu Geflüchteten aufzubauen, bietet sich eine Kooperation mit Unterkunftsträgern und Schulen an. Die LehrerInnen und SozialarbeiterInnen stehen im direkten Austausch mit der Zielgruppe. Wer welche Bedarfe hat und von einer Patenschaft am meisten profitieren kann, können die Fachkräfte sehr gut einschätzen. Sie übernehmen im Rahmen der Kooperationen daher oftmals die Akquise und Auswahl der Geflüchteten.
Um eine Verbindlichkeit herzustellen und Zuständigkeiten festzuhalten, empfiehlt es sich, mit den KooperationspartnerInnen eine Vereinbarung abzuschließen. Eine Vorlage dazu finden Sie in der Box.

Unternehmen

Zudem unterstützen immer mehr Unternehmen das soziale Engagement ihrer MitarbeiterInnen und gehen daher Kooperationen mit sozialen Trägern ein.  Auch dadurch können Freiwillige gewonnen werden. Praktische Einblicke, wie sich Unternehmen im Rahmen von Patenschaften gesellschaftlich betätigen und das Engagement ihrer MitarbeiterInnen fördern können, bietet eine Handreichung von UPJ.

Freiwilligenagenturen

Freiwilligenagenturen haben viel Erfahrung in der Beratung und Vermittlung von Ehrenamtlichen und können passende Personen an die Patenprojekte vermitteln. Meist muss dafür auf den Webseiten der Agenturen ein Online-Gesuch aufgegeben werden, in dem die Anforderungen und die Rahmenbedingung des Patenprojekts beschrieben werden. Für neue Projekte empfiehlt es sich, ein persönliches Gespräch mit den AgenturmitarbeiterInnen zu suchen.

Nehmen Sie mit ihrer lokalen Freiwilligenagentur Kontakt auf.
Hier finden Sie eine Übersicht zu den Hamburger Freiwilligenagenturen.

In Hamburg sind alle Agenturen über eine gemeinsame Website  www.freiwillig.hamburg vernetzt, auf der auch Sie Ihr Gesuch Online stellen können.

Folgende Punkte sollten in einer Kooperationsvereinbarung geregelt werden:

  • Wer sind die Vertragspartner?
  • Ziele und Zielgruppen des Patenprojekts
  • Vereinbarung über einen regelmäßigen Informationsaustausch. (Wie oft? Wie lange? Wer? In welcher Form?) Wer sind die direkten Ansprechpartner?
  • Welche Aufgaben übernimmt das Patenprojekt? Zum Beispiel:
    • Akquise und Auswahl von Paten
    • Verknüpfung/Matching der Tandems
    • Durchführung des Matchinggesprächs
    • Begleitung der Paten
    • Krisenintervention
  • Welche Aufgaben übernimmt der Kooperationspartner? Zum Beispiel:
    • Bewerbung des Patenprojekts in der Unterkunft / in der Schule
    • Akquise und Auswahl der Geflüchtete
    • Anwesenheit beim Matchinggespräch
    • Aufklärung der Geflüchteten: Was ist eine Patenschaft?
    • Begleitung der Geflüchtete auch während der Patenschaft
    • Bereitstellung von Räumen für Tandem- und Patentreffen
  • Wer übernimmt welche Kosten?
  • Wie und durch welchen Projektpartner wird das Projekt in der Öffentlichkeit gemeinsam präsentiert?
  • Welchen Zugang haben die Paten zur Schule / zur Unterkunft?
  • Können Räumlichkeiten des Kooperationspartners genutzt werden?
  • Bezugnahme auf ein Schutzkonzept das der Zusammenarbeit zu Grunde liegt