Infoabende

Auf Infoabenden können sich die Teilnehmenden persönlich ein Bild vom Patenprojekt machen. Die Projektkoordinierenden können sich als AnsprechpartnerInnen etablieren und die Ziele und die Rahmenbedingungen des Projekts vorstellen. Anschaulich wird ein Infoabend, wenn die bereist aktiven PatInnen sowie die Geflüchteten in das Programm einbezogen werden. Ein persönlicher Erfahrungsbericht eines Tandempaares gibt den Teilnehmenden einen authentischen Einblick.

Da sich die Fragen an das Projekt und die Motivation teilzunehmen zwischen Geflüchteten und Freiwilligen unterscheiden, sollten Sie getrennte Infoveranstaltungen durchführen.

Folgende Empfehlungen aus der Praxis können für einen erfolgreichen Infoabend hilfreich sein:

Wie gestalte ich eine erfolgreiche Infoveranstaltung?

Ein Infoabend biete die Chance Menschen, die bereits aufgrund ihrer Teilnahme ein erstes Interesse zeigen, von ihrem Projekt zu überzeugen. 

Damit dies gelingen kann sollte ein Infoabend:

  • … zu einer Uhrzeit stattfinden an denen ihre Zielgruppe Zeit hat.
  • … im räumlichen Umfeld der Zielgruppe stattfinden (für Studierende z.B. in der Uni).
  • … auf mehreren Kanälen beworben werden (über die Presse (Wochenblatt, Radio, etc.), Flyer, Social Media, Newsletter, Homepage, Plakate).
  • … nicht ausschließlich frontal gestaltet sein. Lassen Sie Raum für persönlichen Austausch und Gespräche.
  • … den Teilnehmenden die Möglichkeit geben Sie als Projektleitung kennenzulernen.
  • … über die Ziele, die Rahmenbedingungen und Anforderungen des Patenprojekts informieren.
  • … ein realistisches Bild von den Patenschaften widerspiegeln. Wie groß ist der zu erwartende Zeitaufwand? Welche Themen und Aufgaben werden auf mich zukommen?
  • … einen authentischen Einblick in die Patenschaften geben. Binden Sie ihre Paten und Mentees in die Veranstaltung ein und lassen Sie sie von ihren Erfolgen und Erfahrungen aus den Patenschaften berichten.
  • … den Teilnehmenden aufzeigen, welchen Gewinn die Mentoren und die Geflüchteten aus dem Projekt ziehen
  • auf mögliche Schwierigkeiten in den Patenschaften eingehen und  den Interessierten erklären, mit welcher Unterstützung sie rechnen können (z.B. Supervision, Austauschtreffen, Beratung, Fortbildungen).
  • … über den Projektablauf informieren: Was sind die nächsten Schritte, wenn ich mich anmelde?
  • … den Teilnehmenden Infomaterialien zur Verfügung stellen, so dass sie sich Zuhause nochmals mit dem Projekt beschäftigen können.
  • … den Teilnehmenden die Möglichkeiten geben, sich direkt für das Projekt anzumelden. Halten sie dafür Anmeldebögen bereit, die die Geflüchteten als auch die potenziellen Paten ggf. schon vor Ort ausfüllen können