Maßnahmen zur Gewinnung von PatInnen und Geflüchteten

Mund zu Mund Propaganda:

  • Im Freundeskreis sowie unter den Arbeitskollegen
  • Aufforderung an die PatInnen, ihren Freundeskreis zu aktivieren
  • „Die Geflüchtete empfehlen unser Projekt in den Unterkünften weiter.“

Pressearbeit:

  • zielgruppenrelevante Medien recherchieren (Stadtteilzeitschriften, Wochenblätter, regionale Tageszeitungen, Blogs, Veranstaltungszeitschriften,…)
  • gezielte, regelmäßige Pressearbeit. Keine Massenpressemitteilung, sondern Artikel zu konkreten Anlässen und Themen (Tandem- Erfolgsgeschichten / Projektaktionen / Infoabende)
  • In den Artikeln Hinweise auf Infoabende und zur Kontaktaufnahme einbinden
  • Grundlage für gute Werbung und Pressearbeit: Erfolgsgeschichten sammeln! (auf Austauschtreffen, in Feedbackgesprächen, usw.)

Mail-Verteiler:

  • Aufbau eines internen Mailverteilers
  • Regelmäßige Versendung eines Newsletters. Mögliche Inhalte: Vorstellung von Patenschaften, Veranstaltungsankündigungen, Fortbildungsangebote, Aktuelles aus der Asylpolitik
  • Ehemaligen-Verteiler pflegen und informieren z.B. über internen Newsletter. Immer mal wieder zur Aktivität aufrufen.
  • Paten-Gesuche über die Mailverteiler von befreundeten Organisationen schicken

Social Media / Facebook:

  • Regelmäßige Berichte und Bilder aus dem Projekt posten
  • Vorstellung von Patenschafts-Tandems
  • Bewerbung von Veranstaltungen, wie z.B. Infoabende, Sommerfest
  • Zielgruppenspezifische Werbung über facebook. „Wir haben bei facebook unser Projekt beworben. Man kann genau die Zielgruppe festlegen (z.B. alle Studierende Hamburgs zwischen 18 und 27 Jahren), bei der die Werbung eingeblendet werden soll.“

Veranstaltungen:

  • Regelmäßige Durchführung von Infoabenden
  • Infoabende für Geflüchtete in den Unterkünften mit der Unterstützung von Dolmetschern
  • Projektvorstellung/Infotisch auf relevanten Veranstaltungen, zum Beispiel auf interkulturellen Veranstaltungen im Stadteilzentrum, einem Fachvortrag oder einer Filmvorführung zum Thema Flucht
  • Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen im Stadtteil, wie zum Beispiel Sommerfeste oder Weihnachtsfeste – „Hier setzen wir auf natürliche Kennenlernsituationen in denen Sympathien zwischen den Akteuren entstehen können (Berührungsängste abbauen). Das Projekt kann hautnah erlebt werden.“
  • Teilnahme an Freiwilligenbörsen in Form eines Infotisches: große Zielgruppe von Menschen, die sich schon für ein Engagement entschieden haben. 

Materialien / Flyer / Homepage:

  • Erstellung von informativen und ansprechenden Flyern.
  • Homepage dient nicht nur der Projektverstellung, es gibt auch eine Anmeldemaske über die sich die Interessierten registrieren lassen können.
  • Abreißflyer mit PatInnen-Gesuchen an Bushaltestellen, am Arbeitsplatz oder an der Uni
  • Aushänge und Flyer in den Unterkünften. In den jeweiligen Muttersprachen der Geflüchteten.
  • Postkarten: „Wir haben schöne Postkarten gedruckt und legen sie in Kneipen und in Sport- und Fitnessstudios aus.“
  • Give aways: z.B. Aufkleber, Kühlschrankmagnete, Jute-Beutel. „Wir haben Kühlschrankmagneten mit unserem Logo gemacht, das kommt gut an.“

Produktion von Kurzfilmen/Imagefilmen

  • Filminhalte: Projektvorstellung und Portrait eines oder mehrerer Tandems
  • Einbettung des Films auf der Homepage
  • Den Film auf den Social Media Plattformen (Twitter, Facebook) streuen und verlinken.
  • Abspielorte suchen z.B. im Vorprogramm vom Uni-Kino oder auf Veranstaltungen
  • Untertitelung des Films für Geflüchtete

Kooperationen mit Schulen, Unterkünften und Unternehmen

  • Unternehmen bewerben das Projekt in der Belegschaft und ermuntern ihre MitarbeiterInnen zu einem Engagement
  • SozialarbeiterInnen und Lehrer und Lehrerinnen bewerben das Patenprojekt unter den BewohnerInnen und den Schülern/Eltern und vermitteln geeignete Geflüchtete

Sonstiges / Allgemeines

  • Eigene Begeisterung streuen, Haltung zeigen
  • Infostände an der Uni, auf Stadtteilfesten oder auf Veranstaltungen
  • Für Freiwillige auch niedrigschwellige Aufgaben anbieten (z.B. Mitarbeit im Begegnungscafe). „Die Freiwilligen werden an die Organisation gebunden und wachsen mit ihren Aufgaben, später übernehmen sie ggf. eine Patenschaft.“

Besonderheiten der Männerakquise

  • Männer auf die Fotos!
  • Männliche Aktivitäten beispielhaft aufführen (z.B. Sport)
  • Probleme und Aufgaben formulieren, die es zu lösen gilt.
  • Berufsfindung und Freizeitaktivitäten als spannende Bereiche
  • Männliche Ansprechpartner auf Infoveranstaltungen und an Infotischen