Aufwandsentschädigungen

Eintritte, Fahrkarten oder Telefonkosten – eine Patenschaft ist für die Ehrenamtlichen oftmals mit Kosten verbunden. Einige Patenprojekte erstatten diese Auslagen, dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Erstattung der Aufwendungen auf Grundlage von eingereichten Originalbelegen, die die Ehrenamtlichen gegenüber dem Patenprojekt 1:1 abrechnen.
  • Auszahlung einer pauschalierten Aufwandsentschädigung (sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt werden),
    • entweder der sogenannten Ehrenamtspauschale § 3 Nr. 26 a EStG in Höhe von bis zu 720 Euro im Jahr
    • oder der sogenannten Übungsleiterpauschale § 3 Nr. 26 EStG in Höhe von bis zu 2.400 Euro jährlich.

Durch die Auszahlung einer der beiden Pauschalen, die für dieselbe Tätigkeit nicht kombinierbar sind, gelten sämtliche Aufwendungen der Patenschaft als abgegolten.

Ein Blick in die Projekte zeigt: Wenn Aufwendungen pauschal abgegolten werden, erhalten die Ehrenamtlichen in der Regel zwischen 10 und 20 Euro monatlich. Eine schriftliche Vereinbarung zwischen den Freiwilligen und dem Projekt bildet dabei die Grundlage für die Auszahlung der Pauschalen.  

Es ist zu empfehlen, sich vorab über die gesetzlichen Voraussetzungen dieser beiden Möglichkeiten zu informieren und mit den Paten und Patinnen eine entsprechende Vereinbarung abzuschließen. Weitere Informationen zur Ehrenamt- und Übungsleiterpauschale finden Sie auf der Website des Bundesfinanzministeriums.

Vorlage: Aufwandsentschädigung für Mentoren ("Yoldaş")