Versicherung

Unfallversicherung
Wer im Zuge seines Engagements einen Unfall erleidet, erhält von der zuständigen Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse Leistungen. Alle Länder haben eine private Unfallversicherung zugunsten bürgerschaftlich Engagierter abgeschlossen. (zitiert aus: Zu ihrer Sicherheit. Unfallversichert im freiwilligen Engagement, S. 3 und 6, download pdf)

In Hamburg ist in der Regel die Unfallkasse Nord zuständig. Wer sich über seine Kirchengemeinde in der Flüchtlingsarbeit engagiert, ist in der Regel über die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)  unfallversichert. Nicht unfallversichert ist rein freiwilliges Engagement ohne Auftrag oder Anbindung an öffentliche Aufgaben.

Neben der betrieblichen Unfallversicherung gibt es private Gruppenunfallversicherungen, die in der Regel einen umfassenderen Schutz bieten. Die Höhe der Kosten hängt von der Anzahl der versicherten Personen ab. Hierüber können die geflüchteten ProjektteilnehmerInnen berücksichtigt werden.

Haftpflichtversicherung
Sachschäden, die Vereinsmitglieder Dritten im Rahmen der Vereinstätigkeit zugefügt haben, sind nicht über die gesetzliche Versicherung abgedeckt. Viele gemeinnützige Vereine haben daher ergänzend eine private Gruppenhaftpflichtversicherung für ihre Vereinsmitglieder

abgeschlossen. Viele Bundesländer schützen ihre Engagierten durch eine Haftpflichtversicherung (Sammelvertrag). Weitere Informationen zum Versicherungsschutz in Hamburg finden Sie auf dem Webportal der Stadt Hamburg. Dieser Sammelhaftpflichtvertrag greift jedoch nur, wenn kein anderweitiger Haftpflichtversicherungsschutz über die Vereinigung bzw. Organisation oder eine Privathaftpflichtversicherung besteht.