Presse- und ÖA

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist aus Projektsicht in zweierlei Hinsicht wichtig: Einerseits zur Gewinnung neuer Paten, Patinnen und Geflüchteter. Andererseits, um die Bekanntheit des Projekts zu steigern, was sich auch positiv auf das Fundraising auswirken kann.

Welches Medium Sie wählen (Zeitung, Radio, Fernsehen, Internet, etc.), ist abhängig von Ihrer Zielgruppe. Im besten Fall versuchen Sie über vielfältige Kanäle ihre Zielgruppe zu erreichen. Um in der Dichte von Informationen mit Ihrem Thema in der Presselandschaft durchdringen zu können, sind folgende Kriterien (Nachrichtenwerte) entscheidend:

  • Aktualität und räumliche Nähe
  • Folgenschwere / Relevanz
  • Nützliches, das den Leser persönlich betrifft
  • Überraschendes
  • Fortschritt / Innovation / Einzigartigkeit
  • Emotionales und „Human Touch“
  • Gute Vermittelbarkeit
  • Dramatik
  • Identifikation / Personalisierung
  • Prominenz

Oftmals berichten Zeitungen, Zeitschriften, Radio- oder Fernsehsender über einzelne Tandems, vor allem wenn diese einen lokalen Bezug haben. Haben Sie einen Infoabend geplant, lässt sich diese Ankündigung sinnvoll mit einem solchen Bericht verbinden. Beachten Sie dabei, dass alle „W“-Fragen (Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum?) kurz und knapp erläutert sind. Neben den klassischen Pressemedien sind vor allem die sozialen Netzwerke eine immer wichtigere Plattform, die viele Projekte aus der Flüchtlingshilfe nutzen, um beispielsweise über Facebook Ehrenamtliche zu gewinnen. Einige Projekte schalten hier gezielt Anzeigen, um Patinnen und Paten zu werben.

Das Bundesprogramm "Aktion zusammen wachsen" hat eine Arbeitshilfe für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Patenprojekten erstellt.

Arbeitshilfe: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Weitere Anregungen zu Maßnahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit finden Sie auch unter 3.1.4 Akquisemaßnahmen.